Kenia - Humanitäre Hilfe im "Urlaubsparadies"

Ende September 2009 wird unser ständiges Mitglied, die Lehrhebamme Freia Dondorf, zum dritten Mal für LandsAid in Kenia arbeiten. In Kooperation mit der Katholischen Diözese Marsabit, die eng mit dem Bistum Augsburg verbunden ist, will sie rund um den Turkanasee Hebammen-Schulungen veranstalten. Zum ersten Mal werden die dort lebenden halbnomadischen traditionellen Geburtshelferinnen mit Methoden vom europäischen Kontinent vertraut gemacht und viel Neues und Wissenswertes aus dem Erfahrungsschatz der deutschen Hebamme kennen lernen. Hier lesen Sie mehr über das Projekt.

 

Bereits 2007 und 2008 - im zweiten Jahr gemeinsam mit ihrer Kollegin Gerlinde Fischer aus Memmingen - schulte Freia Dondorf mit großem Erfolg traditionelle Geburtshelferinnen der Gabbra-Nomaden im Norden Kenias. Die beiden Frauen berichteten über ihre Arbeit in der unwirtlichen, trockenen Wüstengegend regelmäßig in einem Tagebuch auf dieser Webseite.

 

Im Januar 2009 war die Krankenschwester Sylvia Rohrhirsch auf Assessmentreise im Rift Valley. Hier will sie für LandsAid im Januar 2010 Erste-Hilfe-Seminare geben, die besonders der Bevölkerung in abgelegenen Gebieten zu Gute kommen soll. Mehr dazu ...

 

Aus der Ersthilfe in North Horr im Jahr 2006 ergab sich damals die Einsicht, dass LandsAid sich auch im Gesundheitswesen einbringen müsste, um den Menschen in diesem Gebiet längerfristig zu helfen. Daher wurde mit der Hilfe lokaler Arbeitskräfte eine Renovierung des staatlichen Gesundheitszentrums in Angriff genommen und dessen Laborausstattung erweitert. Darüber hinaus fanden bereits Kurse in Erster Hilfe und Wundversorgung statt.

 

Nach den politischen Unruhen infolge des umstrittenen Wahlergebnis der Parlaments- und Präsidentschaftswahlen vom 27.12.2007 kam es in Kenia zu einer enormen Flüchtlingsbewegung. LandsAid half in Kisumu, der Hauptstadt der Provinz Nyanza, mit mehreren aufeinander folgenden medizinischen Teams aus Deutschland. Die Arbeit erfolgte in enger Zusammenarbeit mit einer bekannten kenianischen Organisation, dem "Inter Diocesan Christian Community Service“ (IDCCS) und "Apotheker ohne Grenzen" (AoG). Nähere Infos zu diesem Nothilfeprojekt finden Sie hier

 

Für unsere vielen Aufgaben in Kenia benötigen wir Ihre finanzielle Hilfe. Daher möchten wir Sie bitten, weiterhin so bereitwillig für die Menschen in Kenia zu spenden. Dies kann auch in Form von Sachspenden oder Zeitspenden, d.h. durch Ihre Mitarbeit, erfolgen.

 

Wir danken allen Spendern für das uns entgegengebrachte Vertrauen. Gerne informieren wir Sie auch telefonisch oder per E-Mail näher über unsere Projekte.

 
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