Kenia - Humanitäre Hilfe im "Urlaubsparadies"
Nach den politischen Unruhen infolge des umstrittenen Wahlergebnis der Parlaments- und Präsidentschaftswahlen vom 27.12.2007 kam es in Kenia zu einer enormen Flüchtlingsbewegung. LandsAid hilft in Kisumu, der Hauptstadt der Provinz Nyanza, mit einem medizinischen Team aus Deutschland. Die Arbeit erfolgt in enger Zusammenarbeit mit einer bekannten kenianischen Organisation, dem "Inter Diocesan Christian Community Service“ (IDCCS). Im Durchgangslager St. Stephens Cathedral in Kisumu kommen täglich neue Binnenvertrieben an. Nähere Infos zu diesem Nothilfeprojekt finden Sie hier
LandsAid verfolgt ausserdem derzeit in North Horr, im Norden Kenias, in Zusammenarbeit mit der Katholischen Diözese Marsabit mehrere Aufgaben. Zwei Hebammen schulten im ersten Quartal 2008 traditionelle Geburtshelferinnen. Freia Dondorf (Kaufbeuren) und Gerlinde Fischer (Memmingen) berichteten über ihre Arbeit im unwirtlichen, trockenen Norden Kenias regelmäßig in einem Tagebuch auf dieser Webseite.
Aus der Ersthilfe im Jahr 2006 ergab sich auch die Einsicht, daß LandsAid sich im Gesundheitswesen einbringen müsste, um den Menschen in diesem Gebiet längerfristig zu helfen. Daher wurde mit der Hilfe lokaler Arbeitskräfte eine Renovierung des staatlichen Gesundheitszentrums in Angriff genommen und dessen Laborausstattung erweitert. Darüber hinaus fanden bereits Kurse in Erster Hilfe und Wundversorgung statt.
Für unsere vielen Aufgaben in Kenia benötigen wir Ihre finanzielle Hilfe. Daher möchten wir Sie bitten, weiterhin so bereitwillig für die Menschen in Kenia zu spenden. Dies kann auch in Form von Sachspenden oder Zeitspenden, d.h. durch Ihre Mitarbeit, erfolgen.
Wir danken allen Spendern für das uns entgegengebrachte Vertrauen. Gerne informieren wir Sie auch telefonisch oder per E-Mail näher über unsere Projekte.







