Uganda - ein Land, das bekannt ist für großartige Naturlandschaften, für seine wilden Tiere, für Löwen, Elefanten, Nashörner, Nilpferde, Warzenschweine, Zebras und Antilopen in freier Wildbahn, bekannt für Safaris und Exklusivtourismus. Noch gibt es auf dieser Welt rund 700 Berggorillas - ein großer Teil von ihnen lebt in Uganda. Der Staat hat das Potential für den Tourismus erkannt und unternimmt viel zur Stärkung dieses Wirtschaftszweiges. Doch leider kommen die Einnahmen aus dem Tourismus nicht immer unbedingt den Menschen zu Gute - den Menschen, die in Uganda leben und ihr tägliches Brot verdienen müssen. Uganda ist eines der 20 ärmsten Länder dieser Erde.
Die Emesco Development Foundation in Karuguuza hat sich der Entwicklungsarbeit im Kibaale Distrikt verschrieben. Die Organisation arbeitet in vielen ineinander übergreifenden Bereichen: im Schul- und Gesundheitswesen, der Landwirtschaft, sie bietet Kleinkredite für Existenzgründer, sie führt Hygienekurse durch, befestigt Wasserstellen und bohrt Brunnen. Aber vor allem gibt sie den Einheimischen das Gefühl, dass sie nicht alleine sind und dass sich was bewegt - nicht irgendwo, sondern hier bei ihnen zuhause, am Dorf! Für Emely Kugonza, den Direktor und Gründer von Emesco, hängt eine gute Entwicklungsarbeit immer davon ab, ob die Menschen gut ausgebildet sind und bereit, sich zu Hause einzusetzen, anstatt in der Ferne das große Geld zu suchen.
Der Imker, die Bauersfrau in ihrem Reisfeld, der Schildermaler, Partyservice, Mopedtaxi, Schuhhändler - sie alle profitieren von den Kleinkrediten, mit denen Emesco ihnen Starthilfe gibt.
90 € bekommen sie, 6 Monate haben sie Zeit, um das Geld zurückzubezahlen. In 98 % aller Fälle klappt das System problemlos. Das liegt daran, dass Emesco die Menschen individuell berät. Die Mitarbeiter von Emesco sind nicht Fremde, sie sind Nachbarn, Verwandte, Onkel und Schwestern - das macht sie glaubwürdig.



















