LandsAid unterstützt die Aids-Prävention in Karuguuza
Uganda gilt inzwischen als Musterland in der Aids-Bekämpfung. Nachdem die Infektionszahlen vor Jahren ein ähnliches Ausmaß erreicht hatten, wie etwa in Sambia heute (dort sind zirka 20 Prozent der Bevölkerung mit dem HI-Virus infiziert), reagierte die ugandische Regierung relativ schnell und - wie sich heute zeigt - effektiv mit Anti-Aids-Kampagnen: Die Zahlen der neuen Infektionen sind zurückgegangen. Doch damit ist es nicht getan. Die Aufklärungsarbeit muss weitergehen. Erwachsene, Jugendliche und Kinder sollen um die Ansteckungsgefahr wissen und sich dementsprechend schützen können.
Von Januar bis Juni 2008 unterstützte LandsAid die Arbeit des Kibaale Community Resource Centre (KCRC) in der Ansiedlung Karuguuza, dem zentralen Anlaufpunkt des Distrikts Kibale. Mit Theaterspielen und ähnlichen Aktionen sensibilisieren die KCRC-Mitarbeiter die Menschen für die Übertragungswege des HI-Virus und damit der Krankheit Aids. Eine große Hilfe waren dabei die lokalen Behörden von Gemeinden und Kirchen: Sie halfen die Einwohner zu mobilisieren. In den sechs Monaten erreichten sie über 1.400 Interessierte mit ihren Informationen. Von denjenigen, die sich haben testen lassen, waren leider 43 HIV-positiv. Mit Beratungen und Vermittlung wurde auch ihnen weiter geholfen.
LandsAid übernahm einen Teil der Kosten der aktuellen Kampagne. Durch Ihre Spende ermöglichen Sie die regelmäige Wiederholung der dringend benötigten Aufklärungsarbeit.
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