Teilnehmer-Feedback zum Grundlagenseminar Teil 1


So beurteilen Teilnehmer das LandsAid-Seminar:

 

 

Anja Koch - Sekretärin der Geschäftsleitung, Berlin

Im Nachhinein muss ich sagen, dass euer Seminar mich echt beeindruckt hat. Innerhalb dieser kurzen Zeit habe ich nicht nur Vertrauen in die positive und ehrliche Haltung eurer Organisation gewonnen, sondern ich habe „gefühlt“, wie so ein Einsatz sein kann. Auch wenn es während des Aufenthaltes einfach nur spannend und lehrreich war, die Leere auf der einsamen Heimfahrt hat mich plötzlich verstehen lassen, wie intensiv es für diejenigen ist, die wirklich auf einem Auslandseinsatz waren. Zu Hause angekommen habe ich gequatscht und gequatscht bis alle eingeschlafen waren und auch da wurde mir plötzlich letzten Endes klar, warum ihr soviel Wert auf "debriefing" legt. Für mich ist klar, dass dies der Anfang auf einem neuen Weg sein wird. Ist ein sehr gutes Gefühl im Bauch! Ich freue mich schon auf das nächste Seminar!

 

Kerstin Gorgas - Krankenschwester, Leipzig

Zur Vorbereitung auf einen  Einsatz in der humanitären Hilfe habe ich mich für dieses Seminar entschieden. Angekommen sind wir bei strahlendem Sonnenschein, die Zelte haben wir im Schnee aufgebaut. Die Stimmung war trotz der Kälte (nachts ca. -5°C ) durchweg super. Wir hatten sehr viel Spaß und auch die Tatsache, dass es kein fließendes Wasser gab, hat der guten Stimmung keinen Abbruch getan. Das Küchenzelt war der beliebteste Ort im Lager und auch der einzige an dem es etwas wärmer war.

 

Das Seminar wurde mit sehr großer Professionalität und Sorgfalt vorbereitet und man hat bei jedem Vortrag den Idealismus der Referenten gespürt. In die Vorträge flossen auch immer wieder Erfahrungen und Episoden aus vergangenen Auslandeinsätzen ein und wir bekamen einen kleinen Einblick von der Belastung und Verantwortung die man in einen solchen Einsatz trägt. Als Highlight gab es am Samstagabend einen Bericht über das Projekt Notfalltraining in North Horr Kenia. Silvia und Freia waren erst am Freitag wieder in Deutschland gelandet und haben sich trotzdem die Zeit für einen Besuch in unserem Camp genommen, um sehr lebendig über Ihren Erfolg und ihre Eindrücke aus Kenia zu berichten.

 

Für mich war es ein tolles Wochenende mit vielen netten Leuten. Ich habe ein Stück meine Grenzen, Stärken aber auch Schwächen aufgezeigt bekommen. Das Bild über einen Einsatz in der humanitären Hilfe ist für mich nach diesen Wochenende sehr viel klarer geworden und ich freue mich jetzt schon auf das Aufbauseminar. Allen Mitarbeitern von LandsAid ein herzliches Dankeschön für dieses gelungene Seminar.

 

Max Humpe - Apotheker, Hamburg

Dieses Seminar richtet sich an alle, die gerne einmal an einem Einsatz in der humanitären Hilfe teilnehmen würden. Unabhängig von der beruflichen Ausbildung werden wichtige Grundsätze und Voraussetzungen eines Kriseneinsatzes besprochen. In vielen theoretischen Übungen, aber auch in simulierten praktischen Übungen gewinnt man wichtige Erkenntnisse sowohl der eigenen Stärken und Schwächen als auch über seine Rolle im Team. Gerade die Teamfähigkeit als ganz wichtige Eigenschaft wird gezielt geschult.

 

Gut gefallen hat mir die Tatsache, dass ein Einsatz ohne spezielle berufliche Vorkenntnisse möglich ist, sowie das vielseitige und abwechselungsreiche Seminarprogramm, das auch noch die eine oder andere Überraschung beinhaltet. Und ganz nebenbei lernt man nicht nur eine Menge über sich selbst, sondern auch einige nette und interessante Leute kennen.

 

Ich kann das Seminar jedem empfehlen, der mit dem Gedanken der Entwicklungshilfe spielt. In jedem Fall wird man auf einen Einsatz gut vorbereitet und springt somit nicht völlig ins kalte Wasser, wenn es dann tatsächlich losgeht.

 

Max Humpe ist Mitglied bei Apotheker ohne Grenzen

 

Sabine Kapfhamer - Projektmitarbeiterin der Hilfsorganisation "Hoffnungszeichen e.V.", Singen

An das gesamte Team noch einmal ganz lieben Dank! Es war super, dabeigewesen zu sein! Ich habe es wirklich sehr genossen, vieles gelernt und fand es sehr ermutigend und motivierend zu sehen, mit wieviel Herz und Können Ihr Eure Arbeit macht! Ich habe fest vor, im Aufbauseminar mit dabei zu sein.

Ihr seid ein besonderes Team!

 

 

Jeanette Junker - Krankenschwester, Augsburg

Ich hatte keine Vorstellung, was mich erwartet. Ein geniales Wochenende - es ist echt eine gute Voraussetzung und eine super Erfahrung, so ein Seminar mitzumachen. Leute aus verschiedenen Bereichen kommen zusammen, um effektiv zu helfen und Erfahrungen zu sammeln. Gefallen hat mir auch die sehr gute Kombination der praktischen und theoretischen Lehrinhalte. Back to basics: für Leute aus den Industrieländern ist es wichtig, am eigenen Körper zu spüren, was es bedeutet, auf dem kalten Boden schlafen zu müssen und sich am Fluß zu waschen – also nicht einfach nur aus einem Buch abgelesen!

 

 

Axel Bethke - Marketingfachmann, Wiesbaden

Gut war insbesondere, dass die Komplexität humanitärer Hilfe bzw. Aufgabenstellungen deutlich wurde, ohne diesbezüglich Ängste zu schüren oder aufzubauen. Man hat das Gefühl, durch diese Arbeit auch persönlich stark davon profitieren zu können.
Ihr habt es auf beeindruckende Art und Weise geschafft, euch als liebenswerte Menschen und starke Persönlichkeiten zu präsentieren, die sich mit großer Begeisterung einer Sache verpflichtet fühlen und die als Gemeinschaft sehr viel leistet und noch leisten wird. Ihr seid allesamt nahbar, sehr authentisch und somit glaubwürdig. Großes Kompliment!

 

 

Christl Trischler - Apothekerin, Erzhausen

Das Seminar fand in einer wunderschönen Voralpenlandschaft statt. Zelte mussten zunächst gemeinsam aufgebaut werden, jede/r bekam für die nächsten Tage konkrete Aufgaben zugeteilt. Wasser gab es nur aus Kanistern und aus dem Bach. Gott sei Dank waren 2 Toiletten vorhanden, bei denen leider das Wasser noch abgesperrt war. Das bedeutete: Wasser holen und Katzenwäsche. Mit dem Wetter hatten wir Glück, es war schön, aber „saukalt“ und in der Nacht bestimmt minus 5 Grad. Unter Campbedingungen wirken Vorträge viel intensiver und eindrücklicher.

 
Interessant waren auch die praxisbezogenen Teile. Zum Beispiel wurde uns in einem Minenparcour drastisch vor Augen geführt, wie gut Minen versteckt sein können. Bis auf einen von 18 sind wir alle hoch gegangen.
Am meisten habe ich gelernt über Kommunikation, Teambildung und Teamstrukturierung, Umgang mit Stress und Konflikten.

 

Ich finde es sinnvoll, wenn diejenigen, die ernsthaft bei einem Katastropheneinsatz mitmachen wollen, an einem Kurs dieser Art teilnehmen. Die Leute sind dann besser darauf vorbereitet, was alles auf sie zu kommen kann und werden sich schneller in ein Team einfinden und mehr Verständnis für viele Unannehmlichkeiten haben, die sich aus dem Einsatz ergeben.

 

 

Jürgen Halbritter - Landschaftsgärtner/Weltreisender, Augsburg

Die Lehrinhalte waren gut strukturiert, sehr lehrreich und informativ. Das Training vermittelt sehr gute Infos zum Einstieg in die humanitäre Arbeit. Gefallen hat mir auch besonders das „großfamiliäre“ Verhältnis – die sehr gute Gemeinschaft der Teilnehmer. Der Unterricht sollte vielleicht noch etwas mehr abgestimmt werden auf die Qualifikationen der Teilnehmer.

 

 

 

 

 
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