Kenia-Tagebuch von Dres. Susanne und Albert Joas
An dieser Stelle berichteten Dr. Susanne Holtz-Joas und Dr. Albert Joas im August 2006 zeitnah über ihre Erfahrungen im Norden Kenias. Hintergrundinformationen zum Projekt finden Sie hier. Und vergessen Sie nicht die Bildergalerie...
28. Juli 2006
In einer Woche, am 3.8.06 sitzen Albert und ich bereits am Flughafen Erding, bereit zum Abflug nach Nairobi via Dubai. Die ethnologischen Studien über das Nomadenvolk der Gabbra sind meine nächtliche Einschlaflektüre zwischen 0:00 und 1 Uhr. Unsere Arztpraxis läuft nebenher noch auf Hochtouren. Albert hat die ganze Woche Notarztdienst und muss nachts 2-3 Mal raus. Das Haus ist wie immer im Sommer voller junger Gäste aus der ganzen Welt. An Packen und Planung für unseren Einsatz in North Horr noch kein dran denken. Alle Tropenimpfungen sind gemacht, Malariamedikamente besorgt. Hoffentlich klappt die Abholung durch Pfarrer Mahl in Nairobi, denn mit öffentlichen Verkehrsmitteln wären wir wohl 5 Tage unterwegs in die Wüstenlandschaft um Marsabit, nahe der äthiopischen Grenze.
Was wird uns dort wohl erwarten? Sollen wir unseren Arztkoffer mit Notfallmedikamenten packen? Was werden die Menschen von uns erwarten?
Endlich wieder Kiswaheli hören und sprechen, die speziellen Gerüche Ostafrikas riechen, die sich seit unserem Entwicklungsdiensteinsatz von 1985-1989 in Tansania tief in unserem Gedächtnis eingegraben haben. Freude, Erregung, Bangen, Einsatzeifer, Abenteuerlust schleichen sich in unseren bewegten Alltag ein. Das erste LandsAid-Projekt soll Hand und Fuß haben. Es soll gut durchdacht sein, effektiv und übersichtlich. Es wird spannend für uns und hoffentlich auch für Euch, die Ihr unseren Einsatz aus der Ferne ein wenig begleiten werdet.
Susanne
Montag, 31. Juli 2006
Noch drei Tage zur Abreise in das wüstenähnliche Dürregebiet von Nordkenia. Eben prasselt der heftige Regen ans Fenster, wir können ihn sehr gut gebrauchen hier in Bayern. Die Gabbra, Nomaden in Nordkenia, würden bei diesem Regen Freudentänze aufführen. Regen ist Leben. Leben für ihre Kinder, aber auch für die Herden mit den robusten Ziegen und den wenigen Rindern. Mitten im Regen läutet das Telefon, die Redaktion des Landsberger Tagblattes interessiert sich für das Ziegenprojekt in dieser Dürreregion, wir sollten immer zeitnah berichten und Photos schicken, gerne, ja doch. Ein Ziel unserer Reise dorthin ist sicherlich auch, möglichst viele Menschen dorthin mitzunehmen, teilhaben zu lassen, seien es intensive persönliche Erzählungen oder auch Reports in Zeitung und Internet. LandsAid = Landsberg hilft. Beim Packen meines großen Reiserucksacks, der immer noch Spuren der rotbraunen tanzanischen Erde in sich trägt, werde ich zunehmend sicherer: die Hilfe wird groß sein, wir müssen es nur schaffen, möglichst viele mitzunehmen auf unsere Reise.
Etwas traurige Gabbra-Augen, das soll alles gewesen sein? Der Regen, die Lust des Himmels, ist schon nach 20 Minuten zu Ende.
In Kürze mehr!
Albert
Mittwoch, 2. August 2006
Morgen Abend geht´s los, heute war der letzte Praxistag mit Patientenansturm. Die ersten Patienten zeigten mir im Landsberger Tagblatt den ausführlichen Bericht über das LandsAid Ziegen-Projekt. Wir waren über den sehr gut platzierten Artikel genauso überrascht wie sie. Sehr viele Patienten zeigten uns ihre Sympathie und Freude und drückten uns Geld in die Hand, Ziegen-Euros (im Gegensatz zu Petrodollars). Eben überwiesen wir 600,- € auf das Landsaid Spendenkonto, von dort werden dann auch Spendenquittungen verschickt.
Es bestätigt sich unsere Tanzania- Erfahrung: Die anonyme große Not lässt uns in Hilflosigkeit erstarren: „Mein kleiner Beitrag wäre nur ein Tropfen auf dem heißen Stein“. Konkretisiert sich aber ein kleines Projekt und wird es direkt von Menschen aus dem Bekanntenkreis unterstützt, dann steigt die Hilfsbereitschaft sprunghaft an. Das ist sehr menschlich, das ist auch gut so. Die Spender wissen ganz genau, dass ihr Beitrag nicht erst durch Verwaltungstürme läuft, sondern dass wir ganz konkret vor Ort das tun, wozu sie uns beauftragt haben: Ziegen für hungernde Nomadenfamilien. Keine sagt: Hier sind 50.- € sondern alle (mit stolzen freudigen Augen) das ist mein Beitrag für 5 Ziegen!
Nach dem turbulenten Start rief mich mittags mein kath. Jugendpfarrer aus Augsburg an. Er war begeistert von der Idee, kennt dazu noch die Missionare von North Horr, grüßt Anton Mahl, und ... ist mit .. Ziegen dabei. Kurz danach, zufällig, nicht wegen dem ökumenischen Proporz, der Anruf der ev. Pfarrerin unserer Uttingern Gemeinde. Alle guten Wünsche gibt sie uns auf den Weg und sie wird bei der Predigt verkünden... und ist persönlich mit .. Ziegen dabei.
Von was träume ich heute Nacht? Schäfchen- oder doch lieber Ziegenwolken, reichlich üppig zottig nicht übermäßig kuschelig?!
Das war heute ein guter Tag.
Albert
Samstag, 5. August 2006, Nairobi
Regen in North Horr! Das heisst Segen von oben, ganz unerwartet fuer diese Jahreszeit, laut Anton Mahl, der schon 10 Jahre in der Region arbeitet. Die Piste wird ueberflutet sein. D.h. andere Route suchen.
Ein Fluechtlingsstrom von ca. 70 Gabbra Familien aus Aethiopien ist vor wenigen Wochen in das Gebiet von North Horr gezogen. Sie mussten alles hinter sich lassen. Wir werden sie treffen und schauen, ob sie ganz akut Hilfe im Sinne von Erneuerung ihres Ziegenbestandes benoetigen.
Gerade gab es ein ausfuehrliches Gespraech mit einem Gabbramitglied, der hier in Nairobi Psychologie studiert und in der Uni als Krankenpfleger arbeitet. Sein Ziel ist es, die Einstellung seines Volkes zu althergebrachten Traditionen wie der Maedchenbeschneidung zu veraendern. Er musste bei Pater Mahl um Geld bitten, welches die Krankenhausbehandlung eines Kleinkindes aus North Horr in Nairobi gekostet hatte. Das Kind starb an einem Augentumor, welcher viel zu spaet erkannt wurde. Die Unsummen der Behandlung, umgerechnet € 1.200 , konnten die Familienangehoerigen nicht zahlen. Jetzt wurde Simons Gehalt, welches er im Universitaetskrankenhaus verdient, gepfaendet, nur weil er der einzige Gabbra war, den man dafuer belangen konnte. Er wird aber versuchen, das Geld von Stammesmitgliedern zurueck zu holen.
Bis spaeter, Gruss aus Nairobi von Susanne
Dienstag, 8. August 2006, Nairobi - Marsabit
Puenktlich um 8.oo holte uns der Fahrer der Missionsstation mit dem Gelaendewagen ab. Nach 150 km hoerte die Teerstrasse auf. Weiter ging es 5 Std. auf der Wellblechsandpiste, vorbei an Samburu Kriegern, Turkana Frauen und Kamelherden, durch das Land, wo der Film "Die weisse Massai" handelt und gefilmt wurde, durch Steppe und Grasland zur Distriktstadt Marsabit. Hier steht der letzte PC mit Internetanschluss in der kath. Kirchenverwaltung.
Kurz vor Marsabit stand neben der Strasse eine Elefantenherde. Der Leitbulle federte angriffslustig mit den Ohren, so dass unser Fahrer heftig beschleunigte. Nach 6 Stunden kamen wir an im Missionsgaestehaus, wo wir vom Augsburger Pfarrer Herrmann erwartet wurde. Er erzaehlte uns von einem weiteren Gabbra Fluechtlingsstrom in Dukana. Die Burana aus Aethiopien hatten sie vertrieben. Morgen sprechen wir mit den Verantwortlichen fuer medizinische Projekt in der Region.
Wir gruesen Euch und danken fuer Eure Unterstuetzung,
Susanne und Albert
Mittwoch, 9. August 2006
Susanne und Albert sind mittlerweile mit Pfarrer Anton Mahl auf dem Weg nach North Horr. Die gesamte Strecke dorthin besteht aus unbefestigten Pisten, die jetzt im Regen an vielen Stellen so aufgeweicht sind, daß ein Durchkommen nur schwer möglich ist. Der einzige Kontakt zu Ihnen besteht über ein Satellitentelefon. Daher wissen wir nicht, wann wir Ihren nächsten Tagebucheintrag bekommen werden. Wir sind gespannt, wie es ihnen ergeht, und halten Sie auf dem Laufenden!
Freitag, 11. August 2006, North Horr
Heute starten wir mit der mobilen Klinik der Missionsstation in die Steppe, um in insgesamt acht sogenannten „Maniatas“ (Siedlungen der halbnomadischen Gabbra) Kinder zu impfen. Auf der Strecke bleibt erstmal der Land-Rover im Sand stecken und wir haben eine Stunde mit Wagenheber, Sandblechen und Schaufel zu kämpfen, bis wir unsere Fahrt fortsetzen können.
Albert
Sonntag, 13. August 2006, North Horr
Um 6.30h brechen wir auf und erreichen nach drei Stunden Fahrt Dukana, eine kleine Siedlung 20 km vor der äthiopischen Grenze. Dort sind vor kurzem 800 Menschen angekommen, die über die Grenze fliehen mussten. Wir haben beschlossen, dass sie – die ja gar nichts mehr besitzen – den ersten Teil der Ziegen bekommen sollen.
Gleich nach der Ankunft kommt der „Medical Assistant“ der Siedlung auf uns zu und berichtet von einer 25-jährigen Frau, die kurz vor der Entbindung stehe. Sie hat bereits einen Kaiserschnitt hinter sich gebracht – das Kind konnte damals nur tot geboren werden. Ihr Ehemann zahlt heute noch an den Schulden für die Krankenhauskosten. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum dieser erst viel später kommt...
Wir versuchen sofort, per Funk den am Turkana-See stationierten „Flying Doctor“ zu alarmieren. Die Antwort von dort kommt erst um 18h abends: Das Flugzeug ist in Nairobi, und auch der Doktor ist unterwegs irgendwo. Die Herztöne sind mittlerweile massiv abgesunken. Wir haben also die Wahl, tatenlos zuzusehen oder es selbst zu versuchen.
Es sind 17 Jahre her, dass Albert das letzte Mal einen Kaiserschnitt durchgeführt hat. Wir besprechen uns mit dem Ehemann und dem Ältestenrat, danach lassen wir uns eine schriftliche Einwilligung unterschreiben. Mit Stirnlampen und dem Scheinwerfer des aufgebockten Land-Rover beleuchten wir den provisorischen OP-Tisch im Freien. Wir versuchen, so steril wie möglich zu arbeiten, waschen uns gründlich und ziehen die Handschuhe aus dem mitgebrachten Notfall-Kit über. Unterstützt von Patrick, dem Medical Assistant der Siedlung, bereitet Albert die Rückenmarksnarkose vor und betäubt den OP-Bereich.
Ein beherzter Schnitt, es folgt die Eröffnung der Bauchhöhle. Das Neugeborene zeigt kein Lebenszeichen. Kein Herzschlag, keine Atmung. Wir beginnen mit der Herzdruckmassage. Nach 5 Minuten ein kurzer, einzelner Herzschlag. Das Kind hat sich ein wenig bewegt. Wir fahren fort mit der Herzdruckmassage. Nach weiteren 5 Minuten weitere Herzschläge. Das kleine Mädchen fängt an zu leben.
Während der gesamten Zeit hat uns eine ruhige, unscheinbare Frau die Infusionsflasche hochgehalten. Das Kind saugt mittlerweile an der Spritze mit der Zuckerlösung. Die Dorfhebamme strahlt über das ganze Gesicht. Die Mutter bekommt von Albert noch ein Antibiotikum aus unserer Reiseapotheke. Nach einem warmen Bier sinken wir erschöpft in die bereitgestellten Betten.
Susanne
Dienstag, 15. August 2006, Dukana - North Horr
Unter Schirmakazien warten mehr als 50 Flüchtlinge. Wir hatten ja beschlossen, dieser Gruppe zuerst zu helfen, da ihre Not sicher am größten ist. Innerhalb kürzester Zeit und ohne große Diskussionen bildet sich ein Komitee aus 8 Personen, das gemeinsam mit Pfarrer Mahl und uns die Angelegenheit beratschlagt. Die Ältesten berichten von der Vertreibung aus ihrem Stammgebiet auf äthiopischem Boden. Wir kommen überein, zunächst 24 sofort verfügbare Ziegen an die bedürftigsten Familien auszugeben. Weitere 500 Ziegen werden in den nächsten Tagen folgen. Damit bekommt jede Familie 20 Ziegen, die wir für 800 Kenia-Shilling (das sind 9 Euro) bekommen können.
Die notwendige medizinische Hilfe und alles weitere werden wir zunächst mit den Verantwortlichen in Deutschland besprechen. Auf dem Heimweg ist der Land-Rover wie immer völlig überfüllt. Die vielen Gerippe von verhungerten Tieren am Wegesrand sind stumme Zeugen für das Massen-Tiersterben der vergangenen Monate.
Albert
Sonntag, 20. August 2006
Zurück vom dreitägigen Outdoor-Seminar, hatten wir heute kurz Kontakt mit der Missionsstation in North Horr. Von dort haben wir erfahren, dass Susanne und Albert wohlauf sind und bereits den Rückweg nach Nairobi angetreten haben. Per sms bekamen wir folgende Nachricht: "Es ist alles sehr gut gelaufen. Wir freuen uns darauf, Euch alles zu berichten."
Wir werden versuchen, die beiden im Laufe des morgigen Tages zu erreichen, um alle Neuigkeiten zu erfahren.
Montag, 21. August 2006, Nan-Yuki
Kurz vor unserer Abreise aus North Horr haben wir noch Veronika getroffen, die für die Diözese arbeitet und verantwortlich ist für alle medizinischen Projekte in der Region. Sie hat uns in unserem Vorhaben bestätigt, innerhalb der nächsten Monate Kurse in Wundversorgung und Erster Hilfe durchzuführen, und zwar für das medizinische Personal, die sog. "Community Health Workers" und auch das übrige Personal. Dazu würden wir gerne aus Deutschland jemanden schicken, um diese Aufgabe über mehrere Wochen wahrzunehmen und auch lange genug zu bleiben, um die Umsetzung immer wieder zu überprüfen und zu trainieren. Auch wenn die Finanzierung hierfür noch nicht gesichert ist, so hoffen wir doch, diese sinnvolle und nicht unbedingt teure Massnahme realisieren zu können.
80% der medizinischen Versorgung in der Region werden durch die Missionsstation abgedeckt, für die restlichen 20% ist die Regierung zuständig. Doch das Krankenhaus von Marsabit ist in einem erbärmlichen Zustand, den staatlichen Gesundheitsstationen fehtl es an Personal und Medikamenten. Und so ist es üblich, dass auch Notfälle im Einzugsgebiet der staatlichen medizinischen Versorgung letztlich durch die mobile Klinik der Missionsstation versorgt werden. Aus entwicklungspolitischer Sicht sicher eine Katastrophe, doch soll man deshalb die dort ansässigen Menschen vernachlässigen?
Für das "Reflocking Programm" sind jetzt 500 Ziegen gekauft und an die Äthiopien-Flüchtlinge in Dukana ausgegeben. In einer nahegelegenen Siedlung an der äthiopischen Grenze gibt die Missionsstation nochmals Ziegen an ca. 300 ebenfalls aus Äthiopien vertriebene Gabbra-Nomaden aus. Das bedeutet, wir haben insgesamt an die 1.000 Tiere unters Volk gebracht. Sollten weitere Spenden eingehen, kommen diese ebenfalls in Form von Ziegen den Minderheiten und benachteiligten Gruppen innerhalb der kenianischen Gabbra-Nomaden zugute. Hierzu gehören z.B. Frauen mit unehelichen Kindern, die aufgrund ihrer niedrigen sozialen Stellung kaum für sich selbst sorgen können.
Alle Seiten sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen der letzten zwei Wochen, und so sind auch unsere anfänglichen Zweifel ausgeräumt, was Sinn und Zweck unserer Reise betrifft. Es gibt im Norden Kenias definitiv eine große Not, die darauf zurückzuführen ist, dass zu viele Menschen in einer Gegend leben, in der es zu wenig regnet. Die Folge sind Stammeskriege, die die Not nochmals verstärken. Leidtragende sind wie immer die schwächsten in der Gesellschaft, zumeist die Kinder.
Viele Grüße aus Nan-Yuki,
Susanne und Albert
Freitag, 25. August 2006
Durchgerüttelt von der harten Piste, den Wüstensand noch in den Augen, kommen wir im wohltuenden Grün von Bayern an. Fortbewegung ist hier schwebend, einschläfernd. Das Kreuz des Südens haben wir gegen den großen Wagen getauscht, was bleibt hängen, wohin gehen die nächsten Schritte?
Zu aller erst wollen wir natürlich unsere Eindrücke und Berichte an möglichst viele weitergeben. Gleich nach der Ankunft zu Hause hatten wir intensive Auswertungsgespräche mit LandsAid und auch Interviews mit der lokalen Presse und dem lokalen TV Allgäu, LokalSat 575, Briefe an Freunde werden folgen.
Die sehr überzeugenden Vorsorge-Medizin Projekte in North Horr werden uns weiterhin beschäftigen. Wir werden LandsAid vorschlagen, das dortige Health-Center nachhaltig zu unterstützen. Die Freundschaften, die in dieser kurzen Zeit entstanden sind, möchten wir nicht abreißen lassen.
Wir bleiben dabei und suchen Leute, die mitmachen!
Albert
LandsAid arbeitet seit dem Sommer 2007 gemeinsam mit der katholischen Missionsstation am Ausbau des Gesundheitspostens von North Horr. Für den Juli 2008 ist die Fertigstellung der Gebäude geplant. Dadurch können in Zukunft Rettungswege von mehreren 100km verkürzt und Menschenleben gerettet werden. Es gibt aber noch einige Hürden zu nehmen: es sind Absprachen mit den Trägern des Gesundheitswesens in Kenia notwendig, es ist zu klären, ob die kenianische Regierung bereit ist, das medizinische Personal aufzustocken und fortzubilden, und zu guter Letzt hängt das Ganze auch davon ab, genügend Spender zu finden. Wir von LandsAid sind fest entschlossen, unseren Teil zu leisten - wie sieht´s bei Ihnen aus? Sind Sie dabei??



