Uganda-Tagebuch von Michael Prestele

An dieser Stelle berichtet Michael Prestele im Oktober 2006 zeitnah über seine Erfahrungen im Südwesten Ugandas. Einen Eindruck der Reise vermittelt die Bildergalerie; und Hintergrundinformationen zum Projekt finden Sie hier...

 

 

Mittwoch, 11. Oktober 2006

 

Also dann. Morgen gehts los. Ein neues Land. Spät ist es jetzt schon mittlerweile. Draußen ist es dunkel; seit ein paar Tagen ist hier im Büro die Heizung an. Eigentlich sollte ich mich freuen auf etwas wärmeres Wetter, oder? Aber statt dessen geht mir so vieles durch den Kopf - wird alles klappen, so wie ich es mir vorstelle? Oder erwarten mich negative Überraschungen?

 

Im Vorfeld sieht alles ganz nach einem guten Projekt aus, aber genau lässt sich das erst sagen, wenn ich die Verantwortlichen persönlich kennen gelernt und alles mit eigenen Augen gesehen und jede Menge Fragen gestellt haben werde.

 

Gerade vor einer Stunde habe ich noch mit Emely Kugonza telefoniert. Er hat mir noch einmal versichert, daß die Abholung am Flughafen bestens organisiert ist. Für alle Fälle habe ich seine Handynummer, wenn etwas mit der Einreise nicht klappen sollte. Na dann...ich werde jetzt noch meinen Rucksack packen. Im Gewühl der vergangenen Tage hatte ich dazu noch keine Zeit. Wenn das erledigt ist, dann kann ich mich zurücklehnen und beruhigt noch einmal in meinem eigenen Bett schlafen. Und darauf freue ich mich jetzt im Moment am meisten. Morgen mehr....

 

Michael

 

 

Samstag, 14. Oktober 2006, Karuguuza

 

 

Ich habe es geschafft und bin in Karuguuza angekommen. Die Anreise war nicht ganz einfach. Mit dem Emirates-Flieger ging es zuerst nach Dubai, von dort aus weiter nach Addis Ababa in Aethiopien und noch ein Anschlussflug nach Entebbe, dem Internationalen Flughafen von Uganda. Es geht sicher auch schneller mit einem Direktflug, aber der ist wesentlich teurer und deshalb fuer mich keine Alternative.

 

 

Es war ein netter Empfang. Der Flughafen liegt herrlich am Ufer des Viktoriasees. Die Passkontrolle erfolgt in freundlicher Atmosphaere, der Zollbeamte unterhaelt sich mit mir ueber meinen Ziegenbart und stempelt mehr so nebenbei den Pass. Eine Gepaeckkontrolle findet gar nicht statt, und vor dem Flughafen warten Emely Kugonza und sein Bruder Fred mit einem Schild, das nicht zu uebersehen ist. Mit einem klimatisierten Toyota machen wir uns auf den Weg ins 220km entfernte Karuguuza.

 

 

Uganda zeigt sich mir von einer aeusserst freundlchen Seite. Die Menschen sind sehr zuvorkommend, haben eine ruhige Art und wirken unkompliziert. Zunaechst benutzen wir die Hauptstrasse in Richtung Kongo, die zeitweilig kaum breiter als ein LKW ist, und mit Schlagloechern uebersaeht. Die letzten 60km legen wir auf einer unbefestigten Strasse zurueck. Wir haben Glueck, denn es ist trocken heute. Emely erzaehlt uns, dass diese Strassen bei Regen teilweise so glatt und schmierig warden, dass sie praktisch nicht mehr befahrbar sind.

 

 

Karuguuza ist unterteilt in 12 Gemeinden und zaehlt 23.000 Einwohner. Gruen ist es hier ueberall. Auf der Anreise sahen wir eine Servalkatze am Wegrand. Die Landschaft ist von dichtem Buschwerk, kleinen Aeckern und vielen Baeumen gepraegt.

 

 

Das Buero der Emesco Development Foundation ist ein kleines Gebaeude, das sauber gestrichen ist und sogar ueber einen Internetanschluss via Satellit verfuegt. Strom gibt es nur vom Generator, aber man sieht bereits die neue Stromleitung, die den Ort in ca. 2 Wochen mit Elektrizitaet versorgen soll. Man ist im Aufbruch hier. Emelz und seine Mitarbeiter verspruehen einen Aktivitaetsdrang, der einen sofort mitreisst. Der erste Gesamteindruck ist sehr positiv. Hier wird langfristig geplant. Das bestaetigt auch Sylvana, eine ehrenamtliche Helferin aus Holland, die bereits seit zwei Wochen hier wohnt. Sie erzaehlt davon, dass die Hygienetrainings von Emeco sehr erfolgreich sind, und dass das daran liegt, dass sie nicht von unbekannten Fremden, sondern von Nachbarn aus dem eigenen Ort durchgefuehrt werden.

 

 

Genug Infos fuer heute, Fortsetzung folgt.

Viele Gruesse aus Uganda, Michael

 

 

Sonntag, 15. Oktober 2006, Karuguuza

 

 

Heute ist Sonntag. Der halbe Ort pilgert morgens um 8h schon zur Kirche, die weithin sichtbar auf dem gegenueber liegenden Huegel gebaut ist. Als ich eintrete, kann ich es kaum fassen – das Haus ist voll bis auf den letzten Platz. So etwas gibt es bei uns nur an Weihnachten…ich hatte nicht damit gerechnet, dass der Pfarrer Gaeste gesondert begruesst. Ich komme nicht um eine kleine Ansprache herum. Also gut, da muss ich jetzt durch – und so stehe ich kurz darauf am Altar und spreche zu einer gespannt lauschenden Kirchengemeinde…

 

 

Nach dem “Fruehschoppen” fahren wir nach Bubango, wo Emesco zur Zeit ein Gesundheitszentrum baut, das mit Geldern aus Irland finanziert wird. Bei dem Gebaeude handelt es sich um das gleiche, das Emesco mit unserer Hilfe auch in Karuguuza bauen moechte. In Bubango ist es bereits in Betrieb, und auch hier ist es so angelegt, dass es jederzeit erweitert werden kann, sobald die entsprechenden Mittel vorhanden sind. Emesco plant hier nicht fuer den Moment, sondern hat konkrete, langfristig angelegte Vorstellungen, die sogar in einem ausfuehrlichen 3-Jahres-Plan nachzulesen sind. Das geplante Gesundheitszentrum in Karuguuza ist kein allein stehendes Projekt, sondern eingebettet in einen Masterplan zur Entwicklung der gesamten Region, in vielerlei Hinsicht unterstuetzt von staatlicher Seite.

 

 

Die baulich getrennten Personalwohnungen in Bubango werden in wenigen Tagen bezugsfertig sein. Warum Personalwohnungen? In Uganda gibt es nicht genug Aerzte. Und koennten diese selbst ueber ihren Einsatzort entscheiden, wer wuerde schon freiwillig in ein kleines Dorf ziehen, weitab von der Hauptstadt und ihren Verlockungen? Bei Emesco versucht man, das Personal zu motivieren, indem man zumindest eigene Wohnungen anbietet, ein Motorrad fuer den Arzt, und kleine Sonderleistungen, die das Leben angenehmer machen. Mit dieser Methode wurde ein Arzt fuer Bubango gefunden, der sehr zufrieden mit seinem Arbeitsplatz zu sein scheint.

 

 

Hier zeigt sich wieder einmal, dass Entwicklungsarbeit nur funktionieren kann, wenn sie von innen heraus geschieht – nicht am Konferenztisch in irgendeinem fernen Buero. Emely Kugonza hat selbst Entwicklungsarbeit studiert, er hat Kurse in Suedafrika, in Kenia und in Belgien besucht. Doch er hat die Bindung zu seiner Heimat nicht verloren. Er lebt inmitten der Menschen, fuer die er arbeitet. Er weiss genau, was sie brauchen. Er versteht sie und hoert auf sie. Und sie haben einen Ansprechpartner in ihm, dem sie Vertrauen schenken. Und genau das scheint der wesentliche Beitrag zum deutlich sichtbaren Erfolg von Emesco zu sein.

 

 

Auf dem Gelaende des Gesundheitszentrums halten sich derzeit ca. 5-10 schwer bewaffnete Soldaten auf. Sie schuetzen die Einrichtung vor Uebergriffen von Rebellen in dieser Gegend, geschaetzte 4 Gruppen zu je 30-40 Mann, die vom benachbarten Kongo aus operieren. Von dort aus regeln sie den Nachschub an Waffen und Geld und streben nach der Macht in Kampala. Eine ernst zu nehmende Gefahr duerfte dies weder fuer uns als Aussenstehende noch fuer die relative stabile Regierung in Kampala sein – und doch erinnert es einen sofort und unmissverstaendlich daran, dass dies hier Afrika ist und nicht Oberbayern…

 

 

In diesem Sinne – Gruesse aus Afrika nach Oberbayern,

Michael

 

 

Montag, 16. Oktober 2006

 

 

Sulaiti ist bei Emesco verantwortlich fuer die Durchfuehrung der landwirtschaftlichen Programme. Mit ihm habe ich heute Gelegenheit, mir die Arbeit von Emesco auf diesem Sektor genauer anzusehen. Wir fahren mit dem Pick-up nach Kyebando, wo Emesco im letzten Jahr mit Hilfe einer irischen NGO insgesamt 16 Wasserstellen eingerichtet hat. An 10 Stellen musste zwischen 3-6m tief gebohrt und ein Pumpsystem installiert warden, an 6 Stellen wurde lediglich eine natuerliche Quelle derart befestigt, dass dauerhaft fliessendes Wasser abgeschoepft werden kann.

 

 

Ich bekomme ausserdem verschiedene Bauernhoefe zu sehen. Hier werden Schweine und Ziegen gehalten, Ananas, Reis, Bananen und Mais angebaut, teils zur Selbstversorgung, teils zum Verkauf. Die Bauern finanzieren so zum Beispiel das Schulgeld fuer ihre Kinder. Emesco hat im vergangenen Jahr mehrere hundert Familien mit jeweils zwei Schweinen ausgestattet, von deren Nachwuchs diese ebenfalls wieder zwei Schweine weitergeben muessen an ihre Nachbarn. Den Rest duerfen sie selbst behalten. Genau so funktioniert es mit verschiedenen Setzlingen. Das System basiert stets darauf, dass jeder, der etwas erhaelt, die Verpflichtung hat, etwas weiterzugeben.

 

 

Beim letzten Bauernhof treffen wir das oertliche Wasserkomitee inmitten einer Tagung an. Vor dem Bau der Wasserstellen hat sich in jedem Ort solch ein Komitee zusammengefunden, das saemtliche lokalen Baumaterialien sowie Arbeitskraft fuer das Projekt gestellt hat und dafuer im Besitz der Wasserstelle ist. Das Komitee wird aus 8 Mitgliedern gebildet, von denen mindestens die Haelfte Frauen sein muessen. Es betreibt die Wasserstelle und ist verantwortlich fuer notwendige Reparaturen.

 

 

Ich bin sehr beeindruckt von dem, was ich heute gesehen habe. Ich muss zugeben, dass ich eine derart gut organisierte Struktur nicht unbedingt erwartet habe, in einem Gebiet, das gepraegt ist von Trampelpfaden, wo wir mit dem Pick-up Muehe haben, ueberhaupt voranzukommen. Und ueberhaupt ist hier so vieles anders, als ich gedacht haette. Sogar in den aeussersten Winkeln der Region sieht man Mobiltelefone. Aber das ist, wie Emely richtigstellt, kein Masstab fuer Entwicklung – das Handy ist in unserem technologisch gepraegten Zeitalter ein Statussymbol. Und manch einer, der so nebenbei bemerkt, man koenne ihn ja dann auch am Handy anrufen, hat wahrscheinlich nicht einmal das Geld fuer eine Guthabenkarte….

 

 

Ich frage Sulaiti nach der Herkunft seines Namens. Stolz erklaert er mir, dass er Muslim ist. Zur Zeit ist Ramadan und er fastet tagsueber. Schoen zu sehen, dass religioese Unterschiede bei Emesco ueberhaupt keine Rolle spielen. Das ist fuer mich der beste Beweis dafuer, dass deren Entwicklungsarbeit tatsaechlich keine religioesen Ueberzeugungen foerdert, sondern ausschliesslich darauf abzielt, die hiesigen Lebensumstaende zu verbessern.

 

 

Die Schlange am Wegrand habe ich nicht mehr gesehen. Das ist vielleicht gut so, denn Sulaiti meint, sie waer recht gross gewesen….

 

Michael  

 

 

Dienstag, 17. Oktober 2006

 

Mein Geburtstag! 33 Jahre gibt es mich jetzt schon... Es ist schön, diesen Tag in Afrika zu verbringen, weit weg vom deutschen Alltagsstress. Die Sonne scheint, und nach dem nächtlichen Regen ist es angenehm kühl. Ich komm mir fast vor, als wäre ich im Urlaub....

 

 

Aber der heutige Vormittag ist kein Urlaubsausflug. Ich besuche vielmehr den „District Chairman“ in seinem Büro. Korrekterweise hieße er „Chairperson“, meint Emely, denn es könnte ja auch eine Frau auf dem Posten sein – theoretisch zumindest. Der Mann ist die oberste Instanz des gesamten Kibaale District mit 450.000 Einwohnern und untersteht direkt der Regierung in Kampala. Er begrüßt mich freundlich, und nach den üblichen Dankes- und Respektsbekundungen versichert er mir, dass Emesco und das geplante Projekt von LandsAid seine volle Unterstützung genießen. Ähnlich positiv verläuft ein Besuch beim „Chief Administrative Officer“, der den Direktoren der verschiedenen Abteilungen der Distriktregierung vorsteht. Dieser hat mit Emely die Schulbank gedrückt und lobt seine Aktivitäten in der Entwicklungsarbeit, die weit über die Distriktgrenzen hinaus bekannt ist.

 

 

Beim Gespräch mit dem Direktor des Health Departments ist dagegen leichte Skepsis zu spüren. Es wäre besser, ein (gerade eben fertiggestelltes) Gesundheitszentrum ausserhalb zu erweitern, statt hier am Ort zu investieren, wo es doch das staatliche Gesundheitszentrum gäbe. Dieses besuche ich gleich im Anschluss: es gibt keine Patienten zu sehen, die meisten Türen sind verschlossen, es ist niemand da, der einen Schlüssel hätte. In der Apotheke sind ein paar halbleere Schachteln und Dosen zu sehen. Der Doktor sei „gerade im Urlaub“, so auch die beiden Medical Assistants, die beiden Hebammen und ein Großteil der Krankenschwestern....wäre es nicht besser, frage ich Emely später, in das bestehende staatliche Gesundheitszentrum zu investieren, statt eine Parallelstruktur aufzubauen? Nein, sagt er, denn wenn das staatliche Gesundheitszentrum funktionieren sollte, müsste Emesco weitgehend die Kontrolle dort übernehmen, und das lässt die staatliche Seite nicht zu. Wenn er aber nur in Ausstattung und Personal investiert, ohne das Management zu verändern, bleibt alles beim Alten und niemandem ist geholfen.

 

 

Dieses Detail soll nur als Beispiel dafür dienen, wie schwierig es oft für uns ist, in der Fremde die richtigen Entscheidungen zu treffen. Diesmal habe ich fast eine Woche Zeit, um mir selbst ein Bild zu machen. Doch wie viele Projektentscheidungen werden – manchmal gezwungenermaßen – ohne jedes Hintergrundwissen getroffen! Mit Emely bin ich hier auf einer Wellenlänge. Ich habe ihm klargemacht, dass zu einem LandsAid-Projekt in Karuguuza auch ein LandsAid-Mitarbeiter vor Ort gehören wird, und Emely stimmt dem zu. So hat Emesco weniger Arbeit, LandsAid kann das Projekt kontrollieren und beide Seiten bauen eine dauerhafte Verbindung auf und lernen voneinander. Das kostet zwar mehr als eine bloße Auslandsüberweisung, aber es bedeutet, Fehler zu vermeiden und Verantwortung für anvertraute Spendengelder wahrzunehmen.

 

 

Noch einmal zurück zum Thema Handy: Karuguuza ist inmitten von Hügeln erbaut. Zwei davon sind mit je einem großen Masten bestückt. Diese  - so erklärt Emely – sind von zwei konkurrierenden Handynetzbetreibern dort aufgestellt worden. Was für ein Wahnsinn – EDF versucht, den Leuten Hygiene beim Toilettenbesuch beizubringen, und die Unternehmer am "freien Markt" investieren in Telefonmasten. Karuguuza ist sicher nicht der einzige Ort in Uganda, in dem das so ist. Mit Entwicklung hat es in jedem Fall nichts zu tun. Auf die Frage nach dem „Warum zwei nebeneinander?“ zuckt Emely mit den Schultern, murmelt etwas wie: „Greedyness...“

 

 

Grüsse aus Karuguuza,

Michael

 

 

Montag, 23. Oktober 2006

 

Die Rückreise zum Flughafen von Entebbe erfolgte über einen Umweg durch den Queen Elizabeth National Park, wo ich die touristische Seite Ugandas kennen lernen durfte. Vom sicheren Boot und Jeep aus habe ich viele wilde und exotische Tiere gesehen - Nilpferde, Krokodile, Büffel, Warzenschweine, und so viele verschiedene Vogelarten...ein Elefant kam unserem Wagen bedrohlich nahe. Angesichts der aufgestellten Ohren wollte unser Fahrer Fred auch nichts riskieren und drückte entschlossen aufs Gas...

 

Seit letzten Freitag bin ich wieder zu Hause. Es war ein kurzes Wochenende für mich, denn wir hatten ja unser letztes Einstiegsseminar für dieses Jahr. Jetzt sitze ich wieder an meinem Schreibtisch und habe den Reisebericht bereits fertiggestellt. Wir wollen noch in dieser Woche entscheiden, ob, und wenn ja, wie wir ein Projekt in Uganda durchführen werden.

 

Die Bilder sind zu einem kleinen Vortrag zusammengebastelt, den ich am Samstag abend schon den Seminarteilnehmern zeigen konnte. Im Laufe dieser Woche werden wir auch eine Bilderauswahl auf dieser Webseite bereitstellen. Aber jetzt muss ich mich erstmal an die Arbeit machen...

 

Michael

 

LandsAid hat inzwischen den Neubau von zwei Gebäuden (Patiententrakt und Geburtshilfestation) für das Gesundheitszentrum in Karuguuza abgeschlossen - weitere zwei Gebäude zur Ausweitung der medizinischen Versorgungsmöglichkeiten sind geplant. Möchten Sie uns dabei unterstützen? Wir brauchen finanzielle Hilfe sowie erfahrene Mitarbeiter.

 

 

 

 
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