Kenia-Tagebuch 2009 von Freia Dondorf

Die Lehrhebamme Freia Dondorf aus Kaufbeuren reiste vom 29. September bis 18. Dezember 2009 zum dritten Mal in den Norden Kenias. Sie führte in der Region Illeret Geburtshilfekurse für traditionelle Hebammen durch.

 

Kurz vor ihrer Abreise feierte sie in großem Rahmen ihren 65. Geburtstag und wünschte sich statt Geschenke von ihren Freunden und Bekannten Spenden für LandsAid und ihr Projekt. Da kam einiges zusammen, was ihrer Reise zu Gute kam. Vielen Dank für die vielen Spenden!

 

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier

 

 

 

Montag, 28. September 2009

 

Die letzte Nacht in Deutschland! So, alles gepackt und ich bin fix und alle. Ich hatte ja nicht nur meine Reise nach Kenia vorzubereiten, sondern gestern auch meinen 65. Geburtstag! Und der wurde groß gefeiert.

 

Es hat alles sehr gut geklappt. Lands Aid hat mir das große Zelt zur Verfügung und aufgestellt und so konnten wir alle toll feiern. Ich glaube, es waren etwa 90 Leute über den Nachmittag und Abend verteilt anwesend. Ich fand es war ein gelungenes Fest. Dank meiner lieben und vielen Freunden und Helfer. Meine Geschenke sollten Geld für mein Keniaprojekt sein. So war es auch. Allen ein herzliches Dankeschön! 


So nun bin ich gespannt, was mich in Kenia erwartet! Hoffentlich haben wir noch genug Trinkwasser.

 

Es wird nun Zeit fürs Bett, und dann werde ich aus Kenia berichten.

 

Grüße Freia

 

 

Dienstag, 6. Oktober 2009

 

Heute ist schon der 6.10. und es ist schon einiges geschehen. Am 30.9. bin ich gut in Narobi angekommen.Leider mein Gepaeck nur zur Haelfte. Der Koffer mit dem Arbeitsmaterial und den Geschenken war da ,aber alle meine persoenlichen Sachen und alle Medikamente waren in einem Sack und der ist leider nicht angekommen.Nach 3 Tagen habe ich dan von der Fluggesellschaft etwas Geld bekommen und am 5 ten Tag oh Wunder konnte ich den Sack abholen.Ich bin halt in Afrika und da geht alles etwas langsamer.

 

In Nairobi hatten wie aber auch einiges zu erledigen.Wenn man in einen anderen Stadtteil will, muss man viel Geduld haben es dauert etwa 2 Stunden,Stau Stau Stau!!!Das kann man sich in Deutschland nicht vorstellen.Gestern sind wir dann um 5 Uhr in der Frueh losgefahren. Eine Uebernachtung in Nanuki. Heute wollte Father Hubert dann nach North Horr durchfahren, aber die Strassen bezw. Wege sind nicht gut und so uebernachten wir hier in Horr. Hier war ich schon mal vor 3 Jahren. ZumGlueck kann ich hier ins Internet, um mal das Tagebuch zu beginnen. Aber das ist genug fuer heute, ich bin muede und es ist sehr heiss hier.

 

 

Also bis die Tage, Gruss Freia

 

 

Freitag, 9. Oktober 2009

 

So, nun habe ich ein wenig Ruhe zum schreiben. Die Fahrt nach N.H. ist bis auf eine kleine Panne gut verlaufen. Das Gaspedal ging nicht mehr, aber Pfarrer Hubert kennt sich aus und konnte es reparieren. Zwei Mitreisende und ich mussten das Auto aus dem Sand schieben. Ein herrlicher Empfang in N.H. So hier werde ich unterbrechen, denn ich muss mir erklaeren lassen, wie ich die Mails erst schreibe und sie dann ins Internet setze. Es wird sonst zu teuer.

 

Bis spaeter,  Gruss Freia

 

 

Montag, 12. Oktober 2009

 

Nachdem Fa. Toni das ganze Wochenende unterwegs war, will er heute mit mir das Programm besprechen.

Gestern ist ein Pfarrer mit 4 Predigern hier angekommen, sie wurden auf der Fahrt ueberfallen und total ausgeraubt. Weil sie zu wenig Geld dabei hatten, wurden sie getreten und geschlagen, einer musste an der Lippe genaeht werden. Es soll auf dieser Strecke seit 2 Monaten oefter vorkommen, frueher nur bei Lastwagen, aber jetzt auch kleine Autos. Da hatten wir Glueck denn wir fuhren die gleich Strecke !!!

 

Samstag Abend waren wir bei einer Familie eingeladen. Sie hatten eine Ziege geschlachtet. Es waren Bekannte von Werner, der auch schon oefter hier war. Sonntag war Gottesdienst. Wir wurden alle herzlich begruesst und durften ein paar Worte sprechen.

Schoene Gruesse aus N.H.   Freia

 

 

Dienstag, 13. Oktober 2009

 

 

So heute der 13.10., 6 Uhr morgens, nun geht es mit dem Schreiben weiter. Am Freitag bin ich mit Hubert ,dem Pfarrer in zwei verschiedenen Manjatas gewesen, und haben dort meine Arbeit angekuendigt, auch auf der Fahrt nach North Horr haben wir das an zwei Orten gemacht. Nun ist erst mal Wochenende und alles etwas ruhiger. 

Es ist sehr heiss und schwuel, zur Zeit sitze ich im Buero und der Schweiss laeuft schon in Stroemen, die Moskitos freuen sich und fallen nur so ueber mich her. Ueber Tag ist es wie in einer Sauna. Nachts kuehlt es bis auf ca. 29 Grad ab, aber erst ab 3 Uhr. Sehr oft weht ein heisser Wind mit feinstem Sand vermischt.

In der Nacht auf Sonntag hat es etwas geregnet. Alle dachten, nun faengt die Regenzeit an, aber bis jetzt kam nichts mehr.

 

Hier in N.H. gibt es Internet und ich dachte, dass ich dann oefter was schreiben kann. Aber das Arbeiten in Illeret ist nicht so einfach, N.H. ist jetzt Distrikt und mich kennen einige Leute. Meine Arbeit muss natürlich den offiziellen Weg gehen und von Nairobi genehmigt werden und das dauert!! Habe die Mail an die Behörden erst nach 3 St. verschicken koennen und warte nun auf Antwort.

 

Geplant ist, dass wir auf jeden Fall am Donnerstag fahren. Dann bin ich schon mal vor Ort und kann einiges organisieren. Und sehen wie es da ist. Die ganze Verpflegung muss ich von hier mitnehmen. Aber dort gibt es frischen Fisch, da es ganz in der Naehe des Sees ist.

Das waere es fuer heute!

Gruesse aus N.H.  Freia

 

 

Montag, 19. Oktober 2009

 

nur kurz ein paar saetze. es wird gleich dunkel. war heute hier in ileret das erste mal draussen, mit der mobilen klinik. eine schwester kannte ich von meinem ersten aufenthalt, sie arbeitet jetzt hier. es war sehr gut und die frauen interessiert. in einem trockenen flussbett wurde unterrichtet. aber am nachmittag fing es an zu regnen und wir sind fast nicht mehr durch das dann nicht mehr trockene flussbett gekommen! der fahrer musste sein ganzes koennen zeigen. ich hoffe ich habe demnaechst mehr zeit zum schreiben, gruesse an alle! eure  freia

 

 

Mittwoch, 21. Oktober 2009

 

Gestern hab ich 3 stunden gesessen und geschrieben. als ich senden wollte alles weg, daher heute nur stichpunkte: donnerstag gute ankunft, fr.florian, netter empfang, freitag meeting fuer die arbeit, ich hoffe es klappt alles, eine Schwester kenne ich vom erste hilfe kurs, sonntag in der kirche, nachmittag in maniata zum ankuendigen. montag erster unterricht, 20 traditionelle Geburtshelferinnen, sie waren sehr interessiert. im ausgetrockneten flussbett, dann regen, wir sind fast im matsch stecken geblieben, Ich schicke das los und versuche neu zu schreiben. Gruss, Freia

 

 

es ist eine grosse strafe fuer mich hier zu schreiben in dem raum ca 36 grad und kein wind und hundert fliegen um mich. ihr koennt froh sein wenn ihr was von mir hoert, und nach den muehen klappt es dann doch nicht, heute 5 mal versucht ins internet zu kommen erst jetzt hat es geklappt gruesse  freia

 

 

es ist immer wieder weg, der tag endete mit einer ueberraschung: eine schlange war auf dem sessel!!! Eine Stunde vorher habe ich da gessesen...Florian hat sie mit einem schlauch erschlagen, gestern feiertag, wir waren schwimmen, ein tag fast ohne arbeit gruss freia

 

 

Montag, 26. Oktober 2009

 

So,da es gut klappt mit internet. einen gruss! hier ist  es wie in der sauna,haben kein wasser,die pumpe ist defekt.aber sonst geht es mir sehr gut, hatte heute einen schoenen tag. von einer frau habe ich ein messerchen bekommen, ein geburtshilfliches instrument. toll!! morgen fahre ich wieder nach N.H., ca. 7 std., dann werde ich dort weiter sehen, was zu tun ist. werde dann auch wieder fuers Tagebuch schreiben. bilder zu euch nach hause werde mit den zwei maennern schicken, sie werden so am 10.11. in Deutschland ankommen. alles gute und ein paar sonnenstrahlen!  gruss, freia

 

 

Montag, 2.11.2009

  

Seit Dienstag bin ich wieder in North Horr. Nun ein wenig ueber Illeret. Es liegt ganz im Norden am Turkanasee. Die Bevoelkerung sind Dassenetch (Schreibweise ist unterschiedlich). Es ist ein etwas rauhes Volk. Die Maenner haben kunstvollen Kopfschmuck, mit einer Straussenfeder, es wird mit rotem Lehm haltbar gemacht. Damit es beim liegen nicht zerstoert wird, haben sie alle Kopfstuetzen dabei, sie wird auch als Hoeckerchen zum Sitzen benutzt, nur fuer Maenner. Die Frauen laufen oben ohne herum und haben auch Lehmboebbelchen in den Haaren, schoen geflochten. Traditionell tragen die Frauen Ziegenlederroecke mit kl. Perlen bestickt. Ich habe auch einen erstanden! Ich habe ihn oefter gewaschen und an die Luft gehaengt. 1 Pfund Fett und 1 Pfund Sandschmiere sind schon rausgekommen !!!

Die Jungen laufen nackt herum bis ca 8 bis 10 jahren, die Maedchen muessen jedoch die Scham ab dem ca. zweiten Lebensjahr bedecken, meist mit einem kl. Stueck Ziegenleder. Von Sauberkeit, sich oder die Kleider waschen, halten sie nicht viel. Wenn sie Wasser am See holen, tauchen sie auch mal rein, aber das ist schon alles.

Ich habe alle fotos auf einen stick laden lassen und Erwin aus Augsburg wird ihn, wenn er naechste Woche in Deutschland ist, ins Buero schicken. Dann koennt ihr so einiges auf den Fotos sehen.

Das Wwochenende ist auch schon rum, leider hatte Hubert den Schluessel vom Buero eingesteckt und ich konnt nicht an den PC, und so ist es schon Mo., der 2.11.

Hier kommen die Moskitos aus alles Ritzen und stuerzen sich auf mich, habe mich erst mal eingesprüht. Und jetzt machen sie einen Bogen um mich.

Der letyte Freitag war nicht so lustig, mir ging es nicht gut, habe dann gleich was gegen Malaria genommen und nun ist alles wieder bestens.

Obwohl ich gegen Abend immer Socken, lange Aermel und lange Hosen trage, unterm Netz schlafe, finden die Biester einen doch. Das Doxi musste ich absetzen, da ich eine Allergie bekam, so nehme einmal pro woche doch Lariam. Aber was hilft es. So, das war es von mir, ihr braucht euch keine Gedanken machen, es geht mir wieder super.

So, diese Woche werde ich zweimal in die Schulen gehen und die Kinder in Erster Hilfe unterrichten.

Ab Mittwoch fahre ich bis Sonntag mit Hubert raus in die Manjattas und werde dort den Kurs fuer die TBA s machen. So komme ich erst wieder in einer Woche ins Internet. Bis dahin alles Gute! Gruesse an alle,   Freia

 

Samstag, 14. November 2009

 

Montag habe ich erst mal alles gewaschen, von Hand, ca.2 Std. Nebenbei Hefeteig angesetzt. Hubert isst gerne Dampfnudeln, habe fuer Mittag welche gemacht, mit Vanillesosse. Programm diese Woche: Besuch von 2 Manjattas.

Di.,10.11., El Borro_Magado, hier waren 14 Frauen, ging alles gut.

Hier in NH sind zurzeit Augenaerzte und operieren Star, setzen neue Linsen ein, pro Tag ca. 40 OPs, sie essen bei uns zu Nacht und geniessen meine Kochkuenste. Es fehlt hier nicht an Abwechslung, ausserdem waren noch 6 Afrikaner ueber Nacht und auch zum essen hier.

Mi.11.11., hier kein Faschingsanfang. Sind erst spaet hier wegegefahren, Hubert muss so viel organisieren und staendig kommt noch jemand und will was, es wird Zeit, dass Toni am Sonntag wiederkommt. In Kowara waren nur 2 Frauen da, da hieß, erst mal Tee trinken und warten. Gegen 14 Uhr kamen dann so langsam mehr. Habe dann fuer 22 TBAs Kurs gemacht, anschl.hat Hubert noch eine Messe gehalten, auf der Heimfahrt hatten wir mal wieder einen Platten und kamen erst gegen 20 Uhr an.

Do.,12.11., heute war es etwas ruhiger, kann schreiben und waschen... Programm fuer n.Wo.: Fahrt nach Dukkana und dort 34 Manjattas.

Fr., 13.11., nach El Peso, dort 24 Frauen, sehr schuechtern und zurueckhaltend, ansonsten gut.

Sa., 14.11., heute ruhetag oder was man so nennt, als erstes kein Wasser seit gestern Abend. Ein Rohrbruch, aber es wurde repariert, ab 11 Uhr hatten wir wieder welches. Die WCs hatten es noetig, so gibt es immer wieder Ueberraschungen. Habe Zeit zum Tippen und kann es dann losschicken, damit am Di. was im Buero ist. Ausserdem werde ich einer deutschen Tieraerztin meinen Fotochip mitgeben und sie wird ihn dann an LA schicken. So bekommt ihr noch mal Bilder.

Also das waere es fuer heute, melde mich dann in einer woche wieder, es hat immer noch nicht geregnet!!! Ein paar sonnenstrahlen für Euch! Gruss, Freia

 

 

Montag, 16.11.2009

 

Manjatta Wormo, relativ nah an NH ,es faehrt noch ein mann mit der fuer die Unicef arbeitet , wir messen und wiegen die kinder zwischen 6 monaten und 6 jahren und ein bestimmtes masband um den arm um den ernaehrungsyustand zu bestimmen, ich kann mit dem kurs erst um 13 uhr anfangen, es sind immerhin 28 frauen, aber alle mit sauglingen oder kleinkinder dementspr.unruhig, TBA s mit erfahrung haben viele fragen ,oder bestaetigen was ich erklaere.

 

Morgen noch in eine andere manjatta ,kein ruhetag und anschliessend nach dukana,wird heftig werden...

 

Dienstag, 17.11.2009

 

Gorritcha,fast 12 uhr ,sind wie immer spaet weggekommen,hier schauen mich 10 paar kinderaugen an,sie sitzen brav auf der bank und rueren sich nicht,haben heute noch keinen schluck wasser getrunken!!! die frauen sind auch ein wenig faul oder so, sie wissen hubert kommt heute , der wird hoffentlich wasser mitbringen ,die naechste wasserstelle ist ca. 5 km entfernt. ich traue mich nicht aus meiner flasche zu trinken und die kinder muessen zuschauen. es ist schon schlimm,dass sie sich so auf andere verlassen. erst wieder ki.wiegen usw, dann komme ich dran.

 

Oh,oh ich staune 35 frauen,die kl.kirche war uebervoll, einige standen noch drausen oder an den fensterluken, davon ca 12 TBAs war sehr gut viele fragen, hubert musste auf mich warten die messe war dann etwas kuerzer, habe dann noch mit dem mann 20 kinder kontrolliert, war gut, er hatte mir vorher auch uebersetzt, die leute dort bekommen zZ nur eine mahlzeit am tag und das abends, aber fuer uns hatten sie reis und fleisch gemacht, man kann es nicht ablehnen sonst sind sie beleidigt. haben aber wenig gegessen.

 

 

Mittwoch, 18.11.2009

 

endlich mit 1 st. Verspaetung abgefahren. 9 uhr 30  in elbeso, hier teilweise abgeladen , da wir hier uebernachten, dann weiter nach Yaschabanna, dort ein alter bekannter J.Karra , kathechist vom erste hilfe kurs, keine frauen, am morgen war eine geburt, der vater 95 jahre alt , wers glaubt , mutter des neugeb. 25 jahre, da war die freude so gross, dass sie gleich feiern mussten. Wir bekamen tee und dann auch Mittagessen, reis mit bohnen, aber mit zwiebeln, schmeckte gut, Sie haben dort eine schule, aus reisern und stoecke gemacht, der einzige platz mit etwas schatten, immerhin 35 frauen, davon etw, 6 TBAs, war heiss und dadurch auch unruhig, dann messe und noch das NG. Anschauen.

 

Es hat sehr gestaubt, hatte ein kopftuch auf, wir hatten yum duschen nur 10 liter wasser, nach 22 uhr gab es dann ziege zum essen,

 

 

Donnerstag, 19.11.2009

 

El Hardy, kurs wie ueblich hatte hier ein schw.aus Dukana zum uebersetzen. Hier wurde die schule geschlossen und so mussten wir warten denn es wollten viele mitfahren auch der leiter der schule, wir waren total ueberladen und konnten teilweisse nur schrittempo fahren, wegen schlechter strasse. gegen 19 uhr ankunft dukana

 

 

Freitag, 20.11.2009

 

Ballesaro, die kinder hier haben wohl zum ersten mal einen koffer gesehen, habe fotos gemacht die manjatta liegt weit ab an den bergen,gegen 12 uhr kamen die frauen, es war die hoelle in der groessten hitze, ich war anschliessend kaputt und hatte sonnenbrand,,es gibt dort keine gr.baume und fast kein schatten, abends dann beim kathechisten in dukana gegessen und gegen 21 uhr ins bett, ich war fertig, habe eine schlaftabl. genommen, nach 30 min kam jemand, da ist eine frau, sie hat seit 4 tagen wehen, also aufstehen und schauen, die frau hatte schmerzen aber keine wehen, im senter war kein personal, ich bin dann alle 2 st. Nach ihr schauen aber nach 5 uhr hat sie fest geschlafen,so war die nacht recht kurz.

 

So nun werde ich noch was hinzuschreiben und neu starten und hoffe ,dass ich es abschicken kann 

 

 

Samstag, 21.11.2009

 

die frau hat keinen geburtshilflichen befund, kann nach hause, ich habe dann ab 10 uhr kus gemacht, 18 frauen, zur gleichen zeit war noch ein anderes seminar, es ist alles nicht so gut organiesiert, dann eine ausgiebige Mittagspause. Die frauen haben mir erzaehlt, dass die frau noch nicht nach hause ist, bin wieder in senter,sie wirkt sehr schwach, anaemisch, habe dann eine infusion angehaengt, mit anderen leuten gesprochen, ist nicht so einfach, dann kam heraus, dass sie familienprobleme hat, da kann ich auch nicht machen, sie war schon einmal im senter fuer 4 tage, am Sonntag kam dann auch der krankenpfleger und so konnt ich uebergeben,

 

 

Sonntag, 22.11.2009

 

nach der kirche sind wir mit uebervollem auto losgefahren ,in elbesso nochmal messe, zwischendurch hatten wir schon 2 platte reifen und vorher auch schon einen also keinen ersatz mehr !!!!

5 km vor NH 19 uhr schon dunkel der naechste platten, zum glueck hatten wir hier netzempfang und konnten per handy hilfe rufen.

Den abend in ruhe genossen und heute 23.11. erst mal alles gewaschen und gerichtet,ausserdem musste ich das zimmer raeumen da das gastehaus umgebaut wird, es wird nicht langweilig, nun ist alles getippt und ich werde es noch losschicken

 

also alles gute und  gruesse aus dem immer heisser werdenden NH,noch kein regen , freia

 

 

Montag, 21. Dezember 2009 - Kaufbeuren

 

Wie ihr seht, ich bin am 18.12. gesund in München gelandet,durch meine gute Organisation bin ich mit warmer Winterbekleidung am Flughafen in Empfang genommen worden! Ich hatte ca.45 °Temperatur unterschied zu verkraften !!

Noch ein paar Worte zu meinem Projekt, in den letzten Nov. Tagen habe ich noch 3 Manjattas besucht, Insgesamt habe ich ca.400 Frauen erreicht in 20 verschiedenen Manjattas, und ich habe in 2 Schulen Erste-Hilfe-kurse sowie 4 Lehrer von Kindergärten darin unterrichtet. So, das war meine Arbeit in Kenia!

 

Nun möchte ich mich bei Allen bedanken die mir das ermögtlich haben und wünsche ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute für 2010, vor allem Gesundheit. 

 

Gruß  Freia

 

 

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