Joachim Schön
Geburtsdatum: 14.04.1968
Familienstand: verheiratet
Ausbildung/Beruf:
Dipl.-Germanist
Leiter der Volkshochschule Kaufbeuren
Funktion bei LandsAid e.V.:
Revisor
Nach längjähriger Tätigkeit als Journalist und Redakteur bei großen Zeitungen und Verlagen wechselte Joachim im Januar 1999 in den humanitären Bereich und hat seitdem alle Seiten der Arbeit einer Hilfsorganisation kennengelernt. Er sammelte Erfahrungen als Einsatzleiter von medizinischen Teams in Kriegs- und Katastrophenregionen, wie zum Beispiel in Kolumbien, Albanien und Mosambik. Er leitete 2001 den Wiederaufbau von acht Grundschulen im Erdbebengebiet von Gujarat (Indien). Intensiv beschäftigt hat sich Joachim vor allem mit Verwaltung und Organisation eines Non-Profit-Vereins. Neben der Arbeit als Presse- und Öffentlichkeitsreferent war er verantwortlich für die Bereiche Fundraising, Spenderbetreuung, EDV und Internetauftritt.
Joachim über seine Person und seine Motivation:
„Die humanitäre Arbeit ist für mich erschütternd und erfüllend zugleich. Ich spüre es als eine existentielle Herausforderung, auf das Leid der Menschen zu reagieren. Miterleben zu können, wie Opfer von Katastrophen oder Bedürftige wieder Hoffnung schöpfen, ist zugleich aber auch eine sehr befriedigende Erfahrung.
Mein Verständnis von Hilfe basiert auf der christlichen Maxime, Nächstenliebe ohne viele Worte in die Tat umzusetzen. Wir im Westen vergessen schnell, dass wir in einer extrem privilegierten, aber auch sehr verwundbaren Welt leben. Wir müssen uns aus moralischer Pflicht, aber auch aus eigenem Interesse für mehr soziale Gerechtigkeit und Linderung der Nöte dieser Welt einsetzen.
Humanitäre Arbeit bedeutet auch Begegnung von fremden Menschen und Kulturen auf der Basis von gegenseitiger Hilfe und Zuwendung. Sie ist keine Einbahnstraße, denn auch der Mensch, der gibt, erhält unglaublich viel an Wärme, Menschlichkeit, Dankbarkeit zurück von dem Menschen, der empfängt. Auf diesem Boden wachsen Verständnis und Respekt füreinander, Gräben werden zugeschüttet, Konflikte überwunden.“


