Jochen Schuppener

 

Geburtsdatum: 14.09.1965
Familienstand: verheiratet, 3 Kinder

 

Ausbildung/Beruf:
M.A. Intercultural Studies
Krankenpfleger

 

Funktion bei LandsAid e.V.:
Referent / Trainer für Interkulturelle Seminare

 

 

 

Jochen und seine Frau Christine haben mit ihren drei Kindern acht Jahre als Mitarbeiter einer Entwicklungshilfe- und Missionsgesellschaft im Ausland gelebt und gearbeitet. Als Schulungsleiter in Thailand und England hat er multinationale Teams auf ihre Einsätze in China und Südostasien vorbereitet und vor Ort betreut. Außer mehreren Trainingskursen mit der „University of the Nations“, Hawaii/USA in diesem Bereich hat Jochen einen M.A. – Abschluss in „Intercultural Studies“ der „Columbia International University“, South Carolina/USA absolviert. Neben einer freiberuflichen Dozententätigkeit arbeitete er zuletzt als TeamCoach für eine Not- und Katastrophenhilfsorganisation, wo er für die Rekrutierung, Schulung, Betreuung und Nachsorge von ca. 750 ehrenamtlichen medizinischen Fachkräften und voll angestellten Fachkräften in internationalen Hilfsprojekten verantwortlich war. Gemeinsam mit Christine arbeitet er außerdem im Bereich der Familien- und Eheberatung, gerade auch im interkulturellen Kontext.

 

 

Jochen über seine Person und seine Motivation:

 

Warum mache ich eigentlich diese Arbeit, fragen mich manche. Zum einen empfinde ich es als großes Privileg, Menschen anderer Kulturen kennen zu lernen. Jedes Volk, jeder Mensch ist anders, besonders und einzigartig. Man kann so viel voneinander lernen. Ich will jemand sein, der von anderen lernt und in anderen deren Potential erkennt und fördert, wo mir das möglich ist.

 

Seit ich 1993 angefangen habe, im Bereich der humanitären Hilfe zu arbeiten, habe ich auch immer wieder gesehen, wie Menschen unvorbereitet, aber mit viel Idealismus in Einsätze gegangen sind. Das hatte sowohl für die Empfänger als auch für die Helfer selbst oft unschöne Folgen. Ich will, dass humanitäre Einsätze für beide Parteien ein Gewinn sind.

 

Darüber hinaus habe ich ganz persönlich immer wieder erlebt, dass Jesus Christus Interesse an meinem Leben hat. In der Bibel begegnet er mir ständig als derjenige, der sich ganz besonders der Kranken, der Armen und Benachteiligten annimmt. Christ sein bedeutet für mich deshalb auch, ebenso zu handeln. ‚Wer Gott liebt, verhilft den Armen zu ihrem Recht.’ (Sprüche 29,7). Das ist meine Motivation.“

 
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