Marlies Strobl
Geburtsdatum: 1979
Familienstand: verheiratet, 1 Kind
Ausbildung/Beruf:
Ethnologin M.A.
Interkulturelle Trainerin / Coach
Funktion bei LandsAid e.V.:
Vorstandsmitglied
Marlies hat in München Ethnologie, Interkulturelle Kommunikation und Betriebswirtschaftslehre studiert und währenddessen Auslands- und Feldforschungserfahrung in Ostafrika, Lateinamerika und Kanada gesammelt. 2002 hat sie bereits einen medizinischen Hilfseinsatz mit einer christlichen Organisation in Äthiopien geleitet. Sie hat bisher in der Auslandsabteilung eines internationalen Kinderhilfswerks gearbeitet sowie als Assistentin der Geschäftsführung in einem weltweit agierenden Unternehmen der Luftfahrtbranche. Berufsbegleitend hat sie im vergangenen Jahr ein Aufbaustudium als Interkulturelle Trainerin und Coach an der Universität in Jena absolviert. Neben ihrer Tätigkeit bei LandsAid arbeitet sie momentan als Koordinatorin eines christlichen Hochschulnetzwerkes der Münchner Universitäten und Fachhochschulen und ist zudem als Vorstand in einem deutschlandweiten Netzwerk zertifizierter Interkultureller Trainer engagiert.
Marlies über ihre Person und ihre Motivation:
„Kurz vor dem Start des ersten Ausbildungsseminars habe ich von LandsAid erfahren. Zusammen mit meinem Mann habe ich mich spontan zum Seminar angemeldet, um die Arbeitsweise und Ziele der Organisation kennen zu lernen. Während des Camps habe ich gemerkt, wie professionell hier an die Arbeit herangegangen wird, wie von Anfang an alles genau durchdacht und geplant wird und wie vielfältig und konstruktiv eigene Erfahrungen mit einfließen. Das hat mich begeistert und sehr beeindruckt, weiß ich doch aus eigener Erfahrung und der Zusammenarbeit mit Unternehmen und Organisationen, wie schnell viele Auslandseinsätze und internationale Kooperationen an den Herausforderungen vor Ort und an mangelnder Vorbereitung scheitern können.
In unserer Gesellschaft denken viele Menschen nur an ihren eigenen Wohlstand und daran, was sie sich als nächstes kaufen, wohin sie in den Urlaub fahren, wie sie am meisten Spaß haben, noch mehr Geld verdienen etc. Wirklich Sinn macht vieles davon allerdings nicht. Für mich ist es von großer Bedeutung, dass hinter meiner Arbeit ein erkennbarer und nachhaltiger Sinn steht – und zwar nicht nur für mich selbst. Mein Ziel ist, dass langfristig möglichst viele Menschen von meinem Handeln und von meiner Arbeit profitieren können – besonders diejenigen, deren Leben von Not, Armut, Ungerechtigkeit und Leid gekennzeichnet ist. Gerne arbeite ich daher nun bei einer Organisation mit, die so sinnvolle und viel versprechende Arbeit leistet.“


