Kenia - Humanitäre Hilfe im "Urlaubsparadies"
Projekte 2012
Impfkampagne im Nord-Osten des Landes
Viele Infektionskrankheiten bedrohen das Leben und die Gesundheit vor allem der von der Dürre betroffenen, großteils unterernährten Kinder. Bis Ende Mai sollen 1.500 Kinder mit einem umfassenden Impfschutz versehen werden. 1.000 Frauen werden Tetanus-Impfungen erhalten. Und voraussichtlich weitere 1.500 Patienten werden medizinisch versorgt ...mehr
Hilfsgüter für das Districtkrankenhaus in Griftu
Bisher konnten im kenianischen Griftu District Hospital nicht einmal kleine Operationen durchgeführt werden. Auch mit Arzneimitteln war es unterversorgt. Das hat sich im Februar 2012 mit einer gemeinsamen Lieferung von LandsAid und des Vereins "Ein Herz für Kinder" geändert ... mehr
Projekte 2011
August 2011: Hungersnot am Horn von Afrika - LandsAid entsendet medizinische Teams nach Kenia
Seit zwei Jahren hat es keinen Tropfen mehr geregnet. Die schlimmste Dürre seit sechs Jahrzehnten bedroht das Leben von Millionnen am Horn von Afrika. Neben den Flüchtlingslagern in Äthiopien widmet LandsAid auch in Garissa und Wajir seine Hilfe den Kranken und Bedürftigen ... mehr
Der kenianische Maratonläufer Felix Limo sammelt für eine Schule in Eldoret
Gemeinsam mit LandsAid sammelt der Spitzensportler Spenden für die Bildung von Waisen und benachteiligten Kindern im Rift Valley. Hier lesen Sie mehr.
Erste Hilfe-Kurse für Schülerinnen und Nonnen - Hebammenschulungen bei kenianischen Nomaden
Wieder reiste unsere engagierte Einsatzkraft, die Lehrhebamme Freia Dondorf, Ende September 2011 ins Projektgebiet nach North Horr.
Im September 2009 war sie bereits zum dritten Mal für LandsAid in Kenia. In Kooperation mit der Katholischen Diözese Marsabit, die eng mit dem Bistum Augsburg verbunden ist, hat sie rund um den Turkanasee Hebammen-Schulungen veranstaltet. Zum ersten Mal wurden die dort lebenden halbnomadischen traditionellen Geburtshelferinnen mit Methoden vom europäischen Kontinent vertraut gemacht. Hier lesen Sie mehr über das Projekt 2010.
Bereits 2007 und 2008 - im zweiten Jahr gemeinsam mit ihrer Kollegin Gerlinde Fischer aus Memmingen - schulte Freia Dondorf mit großem Erfolg traditionelle Geburtshelferinnen der Gabbra-Nomaden im Norden Kenias. Die beiden Frauen berichteten über ihre Arbeit in der unwirtlichen, trockenen Wüstengegend regelmäßig in einem Tagebuch auf dieser Webseite.
Erste Hilfe in abgelegensten Regionen
Im Januar 2009 war die Krankenschwester Sylvia Rohrhirsch auf Assessmentreise im Rift Valley. Hier hat sie für LandsAid im Januar 2010 Erste-Hilfe-Seminare gegeben, die besonders der Bevölkerung in abgelegenen Gebieten zu Gute kommen. Mehr dazu ...
Aus der Ersthilfe in North Horr während der schweren Trockenheit im Jahr 2006 ergab sich die Einsicht, dass LandsAid sich auch im Gesundheitswesen einbringen müsste, um den Menschen in diesem Gebiet längerfristig zu helfen. Daher wurde mit der Hilfe lokaler Arbeitskräfte eine Renovierung des staatlichen Gesundheitszentrums in Angriff genommen und dessen Laborausstattung erweitert. Darüber hinaus fanden bereits Kurse in Erster Hilfe und Wundversorgung statt.

Versorgung von Binnenflüchtlingen
Nach den politischen Unruhen infolge des umstrittenen Wahlergebnis der Parlaments- und Präsidentschaftswahlen vom 27.12.2007 kam es in Kenia zu einer enormen Flüchtlingsbewegung. LandsAid half in Kisumu, der Hauptstadt der Provinz Nyanza, mit mehreren aufeinander folgenden medizinischen Teams aus Deutschland. Die Arbeit erfolgte in enger Zusammenarbeit mit einer bekannten kenianischen Organisation, dem "Inter Diocesan Christian Community Service“ (IDCCS) und "Apotheker ohne Grenzen" (AoG). Nähere Infos zu diesem Nothilfeprojekt finden Sie hier.
Für unsere vielen Aufgaben in Kenia benötigen wir Ihre finanzielle Hilfe. Daher möchten wir Sie bitten, weiterhin so bereitwillig für die Menschen in Kenia zu spenden. Dies kann auch in Form von Sachspenden oder Zeitspenden, d.h. durch Ihre Mitarbeit, erfolgen.
Wir danken allen Spendern für das uns entgegengebrachte Vertrauen. Gerne informieren wir Sie auch telefonisch oder per E-Mail näher über unsere Projekte.












